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Was er bedeutet und warum du darauf bestehen solltest

EU-Pflanzenpass - Das solltest Du wissen

Jede Pflanze, die wir bei PASIORA verschicken, trägt einen echten EU-Pflanzenpass mit unserer deutschen Registriernummer. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Aber genau das sollte es sein.

Gesetzliche Grundlage

Was ist der EU-Pflanzenpass?

Der EU-Pflanzenpass ist ein amtliches Etikett, das beim Handel mit lebenden Pflanzen innerhalb der Europäischen Union gesetzlich vorgeschrieben ist. Geregelt wird dies durch die EU-Pflanzengesundheitsverordnung (EU) 2016/2031, die seit dem 14. Dezember 2019 gültig ist.

Was früher nur für Gärtnereien und Großhändler galt, betrifft heute ausdrücklich auch den Online- und Versandhandel an Privatpersonen. Wer Pflanzen über das Internet verkauft, muss bei jeder Sendung einen gültigen Pflanzenpass beilegen - ohne Ausnahme.

Feld Bedeutung Beispiel bei PASIORA
A Botanischer Name
Eindeutige wissenschaftliche Bezeichnung der Pflanze
Echeveria subsessilis
B Registriernummer des Betriebs
Ländercode & Bundesland + offizielle Nummer des ausstellenden Betriebs
DE BW-08-…
C Rückverfolgbarkeitscode
Interne Chargen-Nr. zur lückenlosen Rückverfolgung
PSRA0625-100842
D Ursprungsland
Land, in dem die Pflanze produziert wurde
DE
💡

Tipp: Schau beim nächsten Pflanzenkauf auf die Buchstaben B und D. Was du dort findest, verrät mehr über den Händler als jede Produktbeschreibung.


Unser Versprechen

Jede Pflanze von PASIORA kommt mit einem echten deutschen Pflanzenpass

Bei PASIORA ist der Pflanzenpass kein Beiwerk, das man irgendwo dazulegt. Er ist Ausdruck unseres Anspruchs: Jede Pflanze, die unser Gewächshaus in Stuttgart verlässt, haben wir selbst kontrolliert, kultiviert und dokumentiert.

🏛️
Offiziell registriert

Registriert beim Pflanzenschutzdienst Baden-Württemberg mit eigener deutscher DE-Nummer.

📋
Eigene Pässe, eigene Verantwortung

Wir stellen ausschließlich eigene Pässe aus. Kein Durchreichen fremder EU-Passnummern.

🔍
Dokumentierte Kontrollen

Jeder Bestand wird regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten geprüft und dokumentiert.

📦
Lückenlose Rückverfolgbarkeit

Vom Gewächshaus bis zu Dir: Jede Sendung ist rückverfolgbar – gesetzlich und tatsächlich.

PASIORA EU-Pflanzenpass mit deutscher DE-Registriernummer am Topf befestigt

So sieht ein echter PASIORA-Pflanzenpass aus: Mit EU-Flagge, unserer DE-Registriernummer und dem Rückverfolgbarkeitscode.

Meisterbetrieb aus Stuttgart TASPO Award 2022 Deutsche DE-Registriernummer Über 1.600 Sorten

Käuferwissen

Woran erkennst du einen unseriösen Pflanzenhändler?

Nicht jeder, der Pflanzen verkauft, nimmt es mit dem Pflanzenpass so genau. Diese drei Warnsignale solltest du beim nächsten Online-Kauf im Blick haben.

🔴

Kein Pflanzenpass in der Sendung

Wer Pflanzen per Versand oder Online-Bestellung verkauft, ist seit dem 14. Dezember 2019 gesetzlich verpflichtet, einen physischen Pflanzenpass beizulegen (Versand per E-Mail reicht nicht). Das gilt ohne Ausnahme für jeden gewerblichen Händler, unabhängig von Größe oder Plattform.

Kein Pass = Verstoß gegen EU-Recht. Wende Dich in dem Fall an den Verkäufer und fordere den Pass nachträglich an. Sollte der Verkäufer dem nicht nachkommen, kannst Du den zuständigen Pflanzenschutzdienst Deines Bundeslandes darüber informieren.

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Eine NL-Nummer auf dem Pass – aber du kaufst bei einem deutschen Händler

Unter Buchstabe B auf dem Pflanzenpass steht die Registriernummer des Betriebs, der den Pass ausgestellt hat. Beginnt diese mit NL-…, wurde die Pflanze in den Niederlanden registriert – und der deutsche Händler hat sie schlicht weitergereicht.

Das bedeutet: keine eigene Kontrolle, keine eigene Verantwortung. Ein seriöser Händler oder eine Gärtnerei stellt einen Austauschpflanzenpass mit seiner eigenen DE-… Nummer aus – das setzt außerdem eine eigene Prüfung voraus.

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„Haben wir noch nie gebraucht" oder „Papierverschwendung" sind keine Argumente

Die Kontrolle liegt beim Pflanzenschutzdienst der Bundesländer, nicht bei Verkaufsplattformen. Viele Händler werden schlicht selten geprüft - das macht den Verstoß nicht legal, nur schwerer geahndet. Da wir uns stets für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzen, ist unser Pflanzenpass auf Recyclingpapier gedruckt.

Deine Checkliste beim Pflanzenkauf online

  • Ist ein Pflanzenpass (EU-Flagge + „Plant Passport") in der Sendung?
  • Beginnt die Registriernummer unter „B" mit dem Länderkennzeichen des Händlers, z. B. DE für Deutschland?
  • Hat der Händler eine eigene Registriernummer oder steht dort die Nummer eines ausländischen Großhändlers?
  • Ist das Ursprungsland der Pflanze unter „D" angegeben?
  • Macht der Händler transparent, wo und wie seine Pflanzen kultiviert werden?

Dein Vorteil

Warum der Pflanzenpass für dich als Käufer wichtig ist

Der Pflanzenpass mag auf den ersten Blick wie bürokratisches Beiwerk wirken. In Wirklichkeit schützt er Dich und Deine anderen Pflanzen.

🛡️

Schutz vor eingeschleppten Schädlingen und Krankheiten

Pflanzenschädlinge können sich über den Handel rasend schnell ausbreiten. Der Pflanzenpass verpflichtet den Händler, seine Bestände regelmäßig zu prüfen und dies zu dokumentieren. Eine Pflanze mit gültigem Pass wurde kontrolliert und nicht einfach durchgereicht und losgeschickt.

🔎

Rückverfolgbarkeit im Schadensfall

Entdeckst du an Deiner neuen Pflanze einen unbekannten Schädling, ermöglicht der Pflanzenpass die genaue Rückverfolgung: Welcher Betrieb hat die Pflanze produziert? Welche anderen Sendungen gehören zur gleichen Charge? Das hilft und erleichtert eine behördliche Meldung.

🌍

Transparenz über die Herkunft

Du weißt, woher Deine Pflanze kommt. Buchstabe „D" zeigt das Ursprungsland, Buchstabe „B" zeigt, wer zuletzt die Verantwortung für sie übernommen hat. Das ist echte Transparenz und kein Marketingvorwand.

🌱

Schutz der heimischen Pflanzenwelt

Eingeschleppte Schädlinge können sich in Gärten, auf Balkons und in Gewächshäusern ausbreiten und heimische Arten befallen. Der EU-Pflanzenpass ist ein konkreter Beitrag zur Prävention - für Dich und für alle anderen.


Pflanzen mit echtem EU-Pflanzenpass

Jetzt Pflanzen kaufen - mit voller Gewissheit

Alle Pflanzen bei PASIORA werden mit einem gültigen, deutschen EU-Pflanzenpass geliefert. Du weißt, woher sie kommen. Du weißt, wer sie geprüft hat.

Meisterbetrieb aus Stuttgart TASPO Award 2022 Über 1.600 Sorten Direkt aus dem Gewächshaus
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„Bei PASIORA habe ich zum ersten Mal einen Pflanzenpass in meiner Bestellung gehabt – und nicht gewusst, wofür dieser beiliegt. Jetzt weiß ich es. Und ich besteh seitdem bei jedem Einkauf darauf."

Theresa aus München

FAQ - HÄUFIGE FRAGEN ZUM EU-PFLANZENPASS

Brauche ich als Privatkäufer wirklich immer einen Pflanzenpass?

Ja. Wenn du Pflanzen online oder per Katalog bestellst, muss der Händler einen Pflanzenpass beilegen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben (EU-Verordnung 2016/2031). Beim Kauf direkt vor Ort im Laden (Selbstabholung ohne Versand) kann es Ausnahmen geben. Im Onlinehandel und Fernabsatz gilt die Pflicht ohne Ausnahme.

Was bedeutet die Nummer auf dem Pflanzenpass (Buchstabe B)?

Die Nummer unter B ist die offizielle Registriernummer des Betriebs, der den Pflanzenpass ausgestellt hat. Diese wurde vergeben vom zuständigen Pflanzenschutzdienst. Der zweistellige Buchstabencode am Anfang zeigt das Ursprungsland: DE = Deutschland, NL = Niederlande, PL = Polen usw. Diese Nummer macht den Aussteller eindeutig identifizierbar und verantwortlich.

Was bedeutet es, wenn auf dem Pflanzenpass eine NL-Nummer steht, ich aber bei einem deutschen Händler gekauft habe?

Das bedeutet in der Regel, dass der deutsche Händler die Pflanze in den Niederlanden eingekauft und mit dem Originalpass des niederländischen Lieferanten weiterverkauft hat, ohne selbst einen Austauschpflanzenpass mit eigener Prüfung auszustellen. Der Händler hat die Pflanze also nicht selbst kontrolliert und übernimmt faktisch keine eigene Verantwortung für ihren Gesundheitszustand. Eine seriöse Gärtnerei stellt immer einen Austauschpflanzenpass mit seiner eigenen nationalen Registriernummer aus.

Darf der Pflanzenpass lose in die Sendung eingelegt statt außen befestigt sein?

Ja. Beim Versand an Privatpersonen (Fernabsatz in haushaltsüblichen Mengen) ist es laut EU-Recht ausdrücklich zulässig, den Pflanzenpass lose ins Paket einzulegen statt ihn direkt am Topf zu befestigen. Das ist keine Ausrede für fehlende Pässe, sondern eine erlaubte Vereinfachung für den Versandhandel. Unseren Pflanzenpass findest Du stets im Paket.

Was passiert, wenn ein Händler keinen Pflanzenpass beilegt?

Das ist ein Verstoß gegen die EU-Pflanzengesundheitsverordnung (EU) 2016/2031. Zuständig für die Kontrolle und Ahndung sind die Pflanzenschutzdienste der einzelnen Bundesländer. Du kannst einen Verstoß dort melden. Händler, die wiederholt gegen die Pflanzenpassvorschriften verstoßen, riskieren den Entzug ihrer Registrierung – und damit das Ende ihres Pflanzenhandels.

Aber: Es sollte zwar nicht vorkommen, aber ein Pflanzenpass kann auch mal vergessen werden. Falls dieser in Deiner Bestellung fehlen sollte, fordere ihn einfach beim Verkäufer an.

Muss jede Pflanzenart einen Pflanzenpass haben?

Die Pflicht gilt für alle zum Anpflanzen bestimmten Pflanzen, die im Online- oder Versandhandel an Privatpersonen verkauft werden. Somit für Topfpflanzen, Sukkulenten, Kakteen, Baumschulgehölze, Stecklinge und Zwiebeln. Für Schnittblumen gilt die Regel nicht. Für bestimmte Risikoarten (z. B. Lavendel, Oleander, Olive) gelten seit 2020 zusätzliche verschärfte Anforderungen an den Rückverfolgbarkeitscode.

Kann ich nachprüfen, ob ein Betrieb wirklich registriert ist?

In Deutschland ist das Unternehmensregister beim Julius Kühn-Institut (JKI) und den Pflanzenschutzdiensten der Länder geführt. Eine öffentlich einsehbare zentrale Datenbank für Endverbraucher gibt es aktuell nicht, aber jeder seriöse Händler kann und sollte auf Anfrage seine Registriernummer offenlegen und erläutern.

Was bedeutet der Rückverfolgbarkeitscode (Buchstabe C)?

Der Code unter C ist eine interne Chargen- oder Seriennummer, die der ausstellende Betrieb selbst vergeben kann. Anhand dieses Codes kann der Betrieb im Schadensfall gegenüber dem Pflanzenschutzdienst lückenlos nachweisen, woher die Pflanze stammt – aus welchem Quartier, welchem Gewächshaus oder von welchem Lieferanten. Das ist keine Formalität, sondern ein echtes Instrument zur Seuchenprävention.