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Echeveria

Die Königin der Rosetten-Sukkulenten

Kaum eine Sukkulentengattung ist so beliebt wie Echeveria: Ihre symmetrischen Rosetten aus dickfleischigen BlĂ€ttern wirken fast wie kleine BlĂŒten und zeigen ein faszinierendes Farbspiel von zartem BlaugrĂŒn bis hin zu krĂ€ftigen Rosa- und Rottönen. Selbst ungewöhnliche Farbtöne wie Schwarz kommen vor. Mit ihrem kompakten Wuchs, der dekorativen Blattform und den leuchtenden BlĂŒtenstĂ€nden ist sie ein Highlight fĂŒr jede Sammlung – pflegeleicht, vielseitig und von Natur aus ein kleines Kunstwerk

Ansicht als

Aussehen

Die Rosetten der Echeverien sind geometrisch angeordnet und
bestehen aus dicken, fleischig-sukkulenten BlÀttern. Die BlÀtter erscheinen je
nach Art in unterschiedlichen Farben – von grĂŒn, violett, rot bis hin zu
schwarz ist alles dabei. Bei einigen Echeveria-Arten sind die BlÀtter behaart
oder mit einer wachsartigen Schicht, der sogenannten Farina, bedeckt. Sie erreichen
Durchmesser zwischen 3 und 60 cm. Einige Arten sind zudem stammbildend. Doch
nicht nur die Rosetten sind wunderschön, auch die BlĂŒten können sich sehen
lassen. Sie blĂŒhen in strahlenden Gelb-, Rot-, Orange- oder Pinktönen. Durch
ihr wunderschönes Aussehen eignen sie sich perfekt als Zimmerpflanzen fĂŒr jede
Wohnung, aber auch als Gastgeschenke fĂŒr Hochzeiten oder als Geschenk fĂŒr einen
Pflanzenliebhaber*in.

Pflege

Standort: Echeveria benötigen ganzjÀhrig einen
sehr hellen Standort mit möglichst viel direkter Sonne. Ein Platz an einem
SĂŒdfenster oder im Sommer auf Balkon oder Terrasse ist ideal. Lichtmangel fĂŒhrt
zu vergeiltem Wuchs und schwacher BlattfÀrbung.

Substrat: Optimal ist ein mineralisch durchlÀssiges
Substrat, zum Beispiel eine Mischung aus Kakteenerde mit Bims, Lava oder
Perlite. StaunÀsse muss unbedingt vermieden werden.

BewÀsserung: Die Pflanzen speichern Wasser in ihren
BlÀttern und sollten sparsam gegossen werden. Zwischen den Wassergaben muss das
Substrat vollstĂ€ndig abtrocknen. StaunĂ€sse fĂŒhrt leicht zu Wurzel- oder
HerzfĂ€ule. Am besten gießt man von unten oder direkt ins Substrat und vermeidet
stehendes Wasser in der Rosette.

DĂŒnger: In der Wachstumsphase (FrĂŒhjahr bis
SpĂ€tsommer) kann etwa alle vier Wochen ein stark verdĂŒnnter KakteendĂŒnger
verabreicht werden. In der Winterruhe wird nicht gedĂŒngt.

Sommer/Winter: Von Mai bis September können Echeveria
draußen kultiviert werden, solange sie langsam an die direkte Sonne gewöhnt
werden. Temperaturen unter 5–7 °C vertragen die meisten Arten nicht, weshalb
sie im Herbst rechtzeitig ins Haus geholt werden sollten. Zum Überwintern ist
ein kĂŒhler (10–15 °C), heller Standort optimal; dann benötigen die Pflanzen nur
sehr wenig Wasser.

Einige Arten sind
sehr anfÀllig bei Woll- und SchmierlÀusen und Thripse.

Vermehrung

Die Vermehrung funktioniert bei den meisten Echeverien recht
einfach ĂŒber Kopf- und Blattstecklinge und durch neugebildete Tochterrosetten
(Ableger). Auch Saatgut ist fĂŒr geduldige Sukkulentenfans ein schönes Erlebnis.
Mit einiger Erfahrung kann man selbst seine Lieblinge kreuzen.

ReprÀsentative Arten

  • Echeveria ‚Lola‘
    Die Echeveria ‚Lola‘ erfreut sich großer Beliebtheit bei den
    Sukkulentenliebhabern, durch ihre geometrischen und alabasterfarbenen BlÀtter.
    Sie ist ein Hybrid aus der Echeveria lilacina und der Echeveria derenbergii.
    Sie kann bis zu 15cm hoch werden und sie bildet pfirsischfarbene,
    glockenförmige BlĂŒten.
  • Echeveria elegans
    Die als „Mexican Snowball“ bekannte Echeveria elegans hat
    grĂŒne BlĂ€tter, die in einer kompakten Rosette angeordnet sind. Wenn sie viel
    Licht abbekommt, kann es sein, dass sich die RÀnder leicht rötlich fÀrben.
  • Echeveria agavoides ‚Romeo‘
    Echeveria agavoides ‚Romeo‘ fĂ€llt durch ihre krĂ€ftige rote
    Farbe auf, die sich je nach Jahreszeit und Sonnenlicht etwas verÀndert. Auch
    ihre rosa BlĂŒten, die an langen, orangefarbenen StĂ€ngeln sitzen sind ein
    absoluter Hingucker.

Echeveria Herkunft

Der Botaniker und Zeichner Atansio Echeveria entdeckte die Gattung in der mexikanischen WĂŒste im Rahmen einer königlichen Expedition in
Mittelamerika, doch auch in Peru und Texas sind sie zu finden. Einzelne Arten sind auch in Brasilien, Uruguay und Chile beheimatet. Sie kommen in bergigen
Regionen vor, an denen viele andere Pflanzen nicht ĂŒberleben wĂŒrden.

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