Aussehen
Die Rosetten der Echeverien sind geometrisch angeordnet und
bestehen aus dicken, fleischig-sukkulenten BlÀttern. Die BlÀtter erscheinen je
nach Art in unterschiedlichen Farben â von grĂŒn, violett, rot bis hin zu
schwarz ist alles dabei. Bei einigen Echeveria-Arten sind die BlÀtter behaart
oder mit einer wachsartigen Schicht, der sogenannten Farina, bedeckt. Sie erreichen
Durchmesser zwischen 3 und 60 cm. Einige Arten sind zudem stammbildend. Doch
nicht nur die Rosetten sind wunderschön, auch die BlĂŒten können sich sehen
lassen. Sie blĂŒhen in strahlenden Gelb-, Rot-, Orange- oder Pinktönen. Durch
ihr wunderschönes Aussehen eignen sie sich perfekt als Zimmerpflanzen fĂŒr jede
Wohnung, aber auch als Gastgeschenke fĂŒr Hochzeiten oder als Geschenk fĂŒr einen
Pflanzenliebhaber*in.
Pflege
Standort: Echeveria benötigen ganzjÀhrig einen
sehr hellen Standort mit möglichst viel direkter Sonne. Ein Platz an einem
SĂŒdfenster oder im Sommer auf Balkon oder Terrasse ist ideal. Lichtmangel fĂŒhrt
zu vergeiltem Wuchs und schwacher BlattfÀrbung.
Substrat: Optimal ist ein mineralisch durchlÀssiges
Substrat, zum Beispiel eine Mischung aus Kakteenerde mit Bims, Lava oder
Perlite. StaunÀsse muss unbedingt vermieden werden.
BewÀsserung: Die Pflanzen speichern Wasser in ihren
BlÀttern und sollten sparsam gegossen werden. Zwischen den Wassergaben muss das
Substrat vollstĂ€ndig abtrocknen. StaunĂ€sse fĂŒhrt leicht zu Wurzel- oder
HerzfĂ€ule. Am besten gieĂt man von unten oder direkt ins Substrat und vermeidet
stehendes Wasser in der Rosette.
DĂŒnger: In der Wachstumsphase (FrĂŒhjahr bis
SpĂ€tsommer) kann etwa alle vier Wochen ein stark verdĂŒnnter KakteendĂŒnger
verabreicht werden. In der Winterruhe wird nicht gedĂŒngt.
Sommer/Winter: Von Mai bis September können Echeveria
drauĂen kultiviert werden, solange sie langsam an die direkte Sonne gewöhnt
werden. Temperaturen unter 5â7 °C vertragen die meisten Arten nicht, weshalb
sie im Herbst rechtzeitig ins Haus geholt werden sollten. Zum Ăberwintern ist
ein kĂŒhler (10â15 °C), heller Standort optimal; dann benötigen die Pflanzen nur
sehr wenig Wasser.
Einige Arten sind
sehr anfÀllig bei Woll- und SchmierlÀusen und Thripse.
Vermehrung
Die Vermehrung funktioniert bei den meisten Echeverien recht
einfach ĂŒber Kopf- und Blattstecklinge und durch neugebildete Tochterrosetten
(Ableger). Auch Saatgut ist fĂŒr geduldige Sukkulentenfans ein schönes Erlebnis.
Mit einiger Erfahrung kann man selbst seine Lieblinge kreuzen.
ReprÀsentative Arten
- Echeveria âLolaâ
Die Echeveria âLolaâ erfreut sich groĂer Beliebtheit bei den
Sukkulentenliebhabern, durch ihre geometrischen und alabasterfarbenen BlÀtter.
Sie ist ein Hybrid aus der Echeveria lilacina und der Echeveria derenbergii.
Sie kann bis zu 15cm hoch werden und sie bildet pfirsischfarbene,
glockenförmige BlĂŒten.
- Echeveria elegans
Die als âMexican Snowballâ bekannte Echeveria elegans hat
grĂŒne BlĂ€tter, die in einer kompakten Rosette angeordnet sind. Wenn sie viel
Licht abbekommt, kann es sein, dass sich die RĂ€nder leicht rötlich fĂ€rben. - Echeveria agavoides âRomeoâ
Echeveria agavoides âRomeoâ fĂ€llt durch ihre krĂ€ftige rote
Farbe auf, die sich je nach Jahreszeit und Sonnenlicht etwas verÀndert. Auch
ihre rosa BlĂŒten, die an langen, orangefarbenen StĂ€ngeln sitzen sind ein
absoluter Hingucker.